Vorstand wurde neu gewählt

Die Abstimmung der Haushaltspläne stand ebenso auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Kreises für Waldorfpädagogik am Montagabend wie die Neuwahl des Vorstandes. Auch der Neubau des Kindergartens in der Alten Bergstraße wurde diskutiert.

Zunächst gab Kindergartenleiterin Monika Loibl einen Überblick über das Kindergartenjahr 2017/2018. Sie berichtete von konstanten Kinderzahlen, verschiedenen theoretischen und praktischen Elternabenden, beispielsweise zu den Themen „Eurythmie“ oder „Vorbild und Nachahmung“, sowie Ausflügen der Vorschulkinder. Unbestrittener Höhepunkt des vergangenen Kindergartenjahres war jedoch das Johanni-Sommerfest auf dem Seepointerhof in Tiefenbach. Die Wiegestubenleiterin Kathrin Jankow berichtete von einer gleich bleibend guten Auslastung und sehr motivierten Eltern, die vor Ort viel geholfen hatten, so etwa im Garten, der alljährlich guter Pflege bedarf. Besonders beliebt waren hier die Angebote zum Basteln mit Naturmaterialien, bei denen die Eltern beispielsweise den Umgang mit Bienenwachs selbst erleben konnten. Krippenkinder im entsprechenden Alter wechselten im vergangenen Jahr zum großen Teil auch in den Waldorfkindergarten, während die Vorschulkinder von dort häufig ebenso in die neue Waldorfschule eingeschult wurden. Vorstandsmitglied Alfons Brunner hob die damit einhergehende Kontinuität hervor. „Man merkt, dass sich Kinder und Eltern bei uns gut aufgehoben fühlen“, lobte er das „runde Konzept von klein auf“.
Anschließend berichteten der Lesekreis, das Basarteam sowie Genoveva Brunner von ihrer Arbeit im vergangenen Jahr. Seit April 2017 führt Brunner die Geschäfte im Kreis für Waldorfpädagogik. Sie ist unter anderem für sämtliche Elterndokumente und für die Organisation der Vorträge in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und der Waldorfschule Landshut zuständig.
Im Tätigkeitsbericht gab Vorstandsmitglied Hans Dörr einen kurzen Abriss über die lange Planungsgeschichte des Kindergartenneubaus. Bereits 2004 hatte es dazu Gespräche mit der Stadt Landshut gegeben. Immer wieder waren verschiedene Varianten besprochen und kalkuliert worden. Dabei diskutierte man auch anhaltend die Nutzung des Altbaus, während das Hauptaugenmerk auf der Schaffung neuer Betreuungsplätze lag. Im November 2014 hatten sich zwei finale Lösungsvarianten herauskristallisiert, von denen eine nun umgesetzt wird. Diese sieht vor, dass der Kindergarten in den Neubau zieht und die Krippenkinder anschließend nach grundlegender Sanierung im Altbau unterkommen. Unter den Mitgliedern des Kreises für Waldorfpädagogik kam die Diskussion auf, ob dies wirklich die beste Lösung ist. Jedoch konnte gemeinsam festgestellt werden, dass es auf lange Sicht keine effektivere Variante gibt. Man werde nach Fertigstellung des Neubaus, der für Juni 2019 geplant ist, mit der Stadtverwaltung konkrete Absprachen treffen, um den Altbau krippengerecht zu gestalten.
Der Haushalt konnte mit einem leichten Plus abgeschlossen werden. Der Jahresabschluss 2017/2018 wurde einstimmig genehmigt, der Vorstand entlastet und dem Haushaltsplan 2018/2019 zugestimmt.
Im Vorstandsteam kam es zu einem Wechsel, nachdem Silke Guhde und Kerstin Karan sich nicht erneut aufstellen ließen. Gewählt wurden Alfons Brunner und Hans Dörr für weitere zwei Jahre, als neue Gesichter gehören Nicola Naaf-Kubon sowie Nicole Fitzenreiter künftig dem Vorstand an.